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Virtual Staging

ROI von virtuellem Staging: Lohnt es sich? (Daten 2026)

Mar 12, 2026 · 7 Min. Lesezeit

Virtuelles Staging erzielt im Schnitt über 4.000 % ROI. Die Zahlen und die Rechnung dahinter, warum 73 % der eingerichteten Objekte schneller verkaufen.

ROI von virtuellem Staging: Lohnt es sich? (Daten 2026)

Jeder Makler stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Lohnt sich virtuelles Staging tatsächlich, oder ist es nur eine weitere Ausgabe, die an der Provision knabbert?

Die kurze Antwort: Virtuelles Staging gehört zu den Investitionen mit dem höchsten ROI, die Sie in ein Inserat stecken können. Das müssen Sie uns aber nicht einfach glauben. Schauen wir uns die Zahlen an.

Wirkt virtuelles Staging wirklich? Die Statistiken

Die Belege für die Wirksamkeit von virtuellem Staging sind umfangreich und stammen aus mehreren unabhängigen Quellen.

Eingerichtete Objekte verkaufen sich schneller

Die National Association of Realtors (NAR) berichtet immer wieder, dass sich eingerichtete Objekte 73 % schneller verkaufen als nicht eingerichtete. Die Real Estate Staging Association (RESA) setzt die Zahl für bestimmte Märkte sogar noch höher an: Eingerichtete Objekte stehen 33–50 % weniger Tage am Markt als identische, nicht eingerichtete Vergleichsobjekte.

Für den durchschnittlichen Makler bedeuten schnellere Verkäufe mehr Abschlüsse im Jahr und weniger Zeit, die in liegengebliebene Inserate fließt.

Eingerichtete Objekte erzielen höhere Preise

Laut RESA erzielen eingerichtete Objekte 1–5 % mehr als vergleichbare, nicht eingerichtete Immobilien. Der Profile-of-Home-Staging-Report der NAR fand heraus, dass 23 % der Käufermakler bei eingerichteten Objekten einen um 1–5 % höheren Angebotspreis meldeten, weitere 18 % sogar einen Anstieg um 6–10 %.

Bei einer Immobilie im Wert von 400.000 € bedeutet selbst ein konservativer Anstieg von 2 % 8.000 € mehr Verkaufspreis.

Die Online-Interaktion schießt in die Höhe

97 % der Immobilienkäufer starten ihre Suche heute online. Die Inseratsfotos sind die erste, oft einzige Chance, die Aufmerksamkeit eines Käufers zu gewinnen. So schneiden eingerichtete gegenüber nicht eingerichteten Inseratsfotos in den Daten ab:

KennzahlNicht eingerichtete InserateEingerichtete InserateVerbesserung
Klickrate1,8–2,2 %3,5–4,5 %+90 %
Verweildauer auf der Inseratsseite25–30 Sekunden45–60 Sekunden+70 %
BesichtigungsanfragenBasiswert+70 % gegenüber Basiswert+70 %
Speicherungen/FavoritenBasiswert+50 % gegenüber Basiswert+50 %

Das sind keine marginalen Verbesserungen. Eine um 90 % höhere Klickrate bedeutet, dass sich nahezu doppelt so viele potenzielle Käufer mit Ihrem Inserat beschäftigen.

Die Psychologie der Käufer

Die NAR berichtet, dass 81 % der Käufer sagen, Staging mache es leichter, sich eine Immobilie als eigenes Zuhause vorzustellen. Leere Räume wirken auf Fotos schlecht, sie sehen kleiner, kälter und weniger einladend aus als eingerichtete Räume. Staging liefert genau den emotionalen Kontext, der Angebote auslöst.

Die ROI-Rechnung: Virtuelles Staging vs. physisches Staging

Vergleichen wir die drei wichtigsten Staging-Optionen und ihre Rendite.

Kostenvergleich

FaktorAI-virtuelles StagingKlassisches virtuelles StagingPhysisches Staging
Kosten pro Bild/Raum1–5 €25–75 €500–3.000 €/Monat
Gesamt für 6 Räume10,50–30 €150–450 €3.000–18.000 €/Monat
BearbeitungszeitUnter 60 Sekunden24–48 Stunden3–5 Tage
StiländerungenSofort, unbegrenzt15–50 € pro RevisionKomplette Neuinszenierung nötig
HaltbarkeitDauerhafte BilddateiDauerhafte BilddateiMonatliche Miete

AI-gestützte Tools für virtuelles Staging wie RoomLift haben die Staging-Kosten auf ein Niveau gedrückt, bei dem die ROI-Rechnung fast schon absurd ausfällt.

ROI-Beispiel aus der Praxis

Nehmen wir eine leerstehende Immobilie im Wert von 400.000 €:

Investition:

  • 6 Räume mit AI-virtuellem Staging eingerichtet: 10,50–30 €

Rendite:

  • 2 % höherer Verkaufspreis: +8.000 €
  • 15 Tage schnellerer Verkauf (reduzierte Haltekosten bei 70–130 €/Tag): +1.050–1.950 €
  • Gesamtnutzen: 9.050–9.950 €

ROI: rund 30.000–95.000 %

Selbst mit klassischem virtuellem Staging für 300 € für alle sechs Räume liegt der ROI noch immer bei über 3.000 %. Und selbst wenn das Staging nur zu einer Preissteigerung von 0,5 % (2.000 €) beiträgt, ist die Rendite auf eine Investition von 30 € außergewöhnlich.

Eingesparte Haltekosten

Haltekosten werden in ROI-Rechnungen oft übersehen, dabei sind sie erheblich. Für jeden Tag, den eine Immobilie unverkauft bleibt, entstehen dem Verkäufer folgende Kosten:

HaltekostenMonatlichPro 15 Tage
Kreditrate1.800–2.800 €900–1.400 €
Grundsteuer200–500 €100–250 €
Versicherung100–200 €50–100 €
Nebenkosten150–300 €75–150 €
Hausgeld (falls zutreffend)200–500 €100–250 €
Gesamt2.450–4.300 €1.225–2.150 €

Wenn virtuelles Staging dazu beiträgt, dass eine Immobilie auch nur zwei Wochen schneller verkauft wird, spart der Verkäufer allein dadurch 1.225–2.150 € an Haltekosten, noch vor einer möglichen Preissteigerung.

ROI nach Immobilientyp

Nicht jede Immobilie profitiert gleich stark von virtuellem Staging. Hier zeigt sich die größte Wirkung.

Leerstehende Immobilien (höchster ROI)

Leere Immobilien sind der klare Gewinner beim ROI von virtuellem Staging. Leerstehende Objekte stehen im Schnitt 25 % länger am Markt als möblierte, und leere Räume wirken auf Fotos schlecht. Virtuelles Staging beseitigt diesen Nachteil vollständig. Bei leerstehenden Immobilien ist Staging eine wettbewerbliche Notwendigkeit.

Luxusimmobilien (ab 750.000 €)

Käufer im Luxussegment haben hohe Ansprüche. Bei einer 1-Millionen-Euro-Immobilie bedeutet eine Staging-Prämie von 2 % bereits 20.000 € zusätzlichen Wert. Luxusinserate profitieren zudem von mehreren Stilvarianten: Sie können denselben Raum in zeitgenössischem, Übergangs- und traditionellem Stil zeigen, um unterschiedliche Käufersegmente anzusprechen, für wenige Euro pro Bild.

Eigentumswohnungen und Apartments

Kleinere Wohneinheiten profitieren überproportional von Staging, weil leere Räume ohne Möbel als Größenreferenz noch kleiner wirken. Virtuelles Staging ist besonders wirksam bei Studios und Ein-Zimmer-Wohnungen, wo für die Wahrnehmung der Käufer jeder Quadratmeter zählt.

Mietobjekte

Vermieter und Hausverwaltungen können mit virtuellem Staging Leerstandszeiten verkürzen. Ein eingerichtetes Mietinserat, das eine Einheit zwei Wochen schneller vermietet, spart je nach Markt 500–2.000 € an entgangener Miete. Bei Kosten von unter 30 € für eine komplette Wohneinheit ist die Rechnung eindeutig.

So maximieren Sie den ROI Ihres virtuellen Stagings

Um das Maximum aus virtuellem Staging herauszuholen, reicht es nicht, nur das Titelbild einzurichten und auf das Beste zu hoffen. Hier sind bewährte Strategien.

Richten Sie jeden Raum ein, nicht nur das Wohnzimmer

Viele Makler richten nur das Wohnzimmer oder Hauptschlafzimmer ein. Das ist ein Fehler. Inserate mit eingerichteten Fotos jedes wichtigen Raums erzielen deutlich mehr Interaktion als solche mit nur ein oder zwei eingerichteten Bildern. Bei 1–5 € pro Bild mit Tools wie RoomLift gibt es keinen Grund, Räume auszulassen.

Passen Sie den Stil an Ihre Zielkäufer an

Ein Loft in der Innenstadt sollte nicht im Landhausstil eingerichtet werden. Ein Familienhaus im Vorort sollte nicht wie ein minimalistischer Showroom aussehen. Passen Sie die Staging-Ästhetik an die Demografie der Nachbarschaft und die Preisklasse an. Moderne und skandinavische Stile funktionieren gut bei städtischen Immobilien. Traditionelle und Übergangsstile kommen bei Käufern in Vorstadtlagen besser an.

Nutzen Sie eingerichtete Bilder über alle Marketingkanäle

Beschränken Sie eingerichtete Fotos nicht auf Portale wie ImmoScout24 oder Immowelt. Nutzen Sie sie auch für:

  • Social-Media-Beiträge und Anzeigen
  • E-Mail-Marketingkampagnen
  • Print-Flyer und Broschüren
  • Plattformen für virtuelle Touren
  • Objekt-Websites

Jeder zusätzliche Kanal vervielfacht die Rendite Ihrer Staging-Investition.

Zeigen Sie Vorher-Nachher-Vergleiche

Vorher-Nachher-Bilder funktionieren außergewöhnlich gut in sozialen Medien und bei Objektpräsentationen. Sie zeigen das Verwandlungspotenzial einer Immobilie und erzielen mehr Interaktion als eingerichtete Fotos allein. Das ist zudem gute Praxis in Sachen Transparenz: Den leeren Originalraum neben der eingerichteten Version zu zeigen, schafft Vertrauen bei Käufern.

Erstellen Sie mehrere Stilvarianten

Mit AI-virtuellem Staging kosten zusätzliche Designvarianten fast nichts. Zeigen Sie denselben Raum in drei verschiedenen Stilen, um ein breiteres Spektrum an Käuferpräferenzen anzusprechen. Das funktioniert besonders gut bei Tagen der offenen Tür und Objektpräsentationen, wenn Sie Käufern helfen wollen, das Potenzial zu erkennen.

Fazit

Virtuelles Staging ist eine datengestützte Strategie, die verlässlich messbare Renditen liefert:

  • 73 % schnellere Verkäufe (NAR)
  • 1–5 % höhere Verkaufspreise (RESA)
  • 90 % mehr Klicks auf das Inserat von Online-Käufern
  • 70 % mehr Besichtigungsanfragen
  • ROI von 3.000–95.000 %, je nach Staging-Methode und Immobilienwert

Die Frage ist längst nicht mehr, ob virtuelles Staging wirkt. Die Daten haben das eindeutig beantwortet. Die eigentliche Frage ist, ob Sie es sich leisten können, Ihre Inserate nicht einzurichten, während Ihre Konkurrenz es längst tut.

Für die meisten Makler ist AI-gestütztes virtuelles Staging schlicht das renditestärkste Marketing-Tool, das heute verfügbar ist. Bei unter 5 € pro Bild mit Plattformen wie RoomLift ist die Investition minimal und die Rendite erheblich.

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